Lassen Sie uns nun die „sonnigen” Noten etwas näher betrachten...

Im Bann der sonnigen Düfte - Maison Francis Kurkdjian

Um den ausklingenden Sommer noch ein wenig andauern zu lassen. Diese Duftnoten erfreuen sich seit etwa zwei Jahrzehnten wachsender Beliebtheit, insbesondere seitdem immer häufiger auch im Winter sonnig warme Reiseziele auf dem Programm stehen, die nicht zuletzt Ausdruck des Wunsches sind, das ganze Jahr über von einem zart gebräunten Teint zu profitieren.


Alles begann im Jahr 1927, als Jean Patou das erste Öl auf den Markt brachte, das die Haut bräunte und zugleich vor der Sonne schützte. Das Sonnenschutzöl namens Huile de Chaldée, verströmte die blumige Sillage einer Komposition aus Rose, Narzisse und Jasmin. Verdünnt mit Salicylsäurebenzylester, einem Duftstoff, der gleichzeitig als UV-Filter fungierte, wurden die „warmen” blumigen Nuancen zusätzlich verstärkt.


Dank der ersten bezahlten Urlaubstage im Jahr 1936 fand ein Jahrzehnt später die beliebte Variante Ambre Solaire weitgehend Verbreitung, die auf derselben Duftkomposition basierte. Während fortan die Strände Europas nach Ambre Solaire dufteten, das an warmen Sand, weiße Blüten und Meeresrauschen erinnert, wurde in den USA Hawaiian Tropic zur Referenz unter den Sonnenschutzprodukten, eine süßlich nach Kokosnuss duftende und milchige Creme.

«Sonnige Noten besitzen die Kraft, uns auf eine Reise zu entführen.»

Aqua Vitae forte
Eau de parfum

Ferne Länder beflügeln unsere Vorstellungskraft. Sie beheimaten fruchtbare Böden und bringen eine Vielzahl einzigartiger natürlicher Rohstoffe hervor, die uns zum Träumen verleiten: Ylang-Ylang, Tiaré, Frangipani oder Monoï. Unter dem Begriff „sonnige Noten” sind gegenwärtig sämtliche Düfte zusammengefasst, die uns an Urlaub bzw. exotische oder entlegene Reiseziele erinnern: üppig blumige Noten von Jasmin, Orangenblüte, Frangipani, Tiaré und Tuberose, „exotisch” fruchtige Noten (Kokosnuss, Mango und bisweilen auch Feige) und natürlich Monoï. Die Komposition derartiger Akkorde ist eine Wissenschaft für sich und verlangt einen hohen Anteil an salizylhaltigen Noten bzw. Salicylsäurebenzylesterderivaten. Dieses Duftmolekül, das in einer Vielzahl von Blumen wie Lilien, Ylang-Ylang, Nelken oder Orangenblüten natürlich vorkommt, ist und bleibt der Grundbaustein all dieser ausgefeilten Duftkompositionen, die durch diverse Nuancen ergänzt werden: sanfte und sinnliche Gewürze, fruchtige und milchige Akkorde wie Kokosnuss oder Mandel, inspiriert von Frangipani oder Heliotrop.


Im gleichen Maße wie das legendäre Madeleine-Gebäck bei Proust besitzen sonnige Noten die Kraft, uns zum Träumen zu verleiten, und entführen uns auf eine Reise voller Sinnlichkeit, die dazu einlädt, uns vollends gehen zu lassen.

Im Bann der sonnigen Düfte - Maison Francis Kurkdjian

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